
Claude Gasser (CH) // ECHO BLOOMERS Zürich // www.claudegasser.weebly.com

Videostill der Projektionsarbeit E2 7QZ, 2012
Die Arbeit von Claude Gasser beschäftigt sich mit dem Remix in unserer Gesellschaft und somit mit der Verschiebung zwischen Inhalt und dessen Form. In der Arbeit E2 7QZ (welche an der Young at Art gezeigt wird) spielen die Darsteller mit der Selbstinszenierung und recycelten Symbole und Stilzitate.
Andrea Eva Györi // Performance ECHO BLOOMERS Zürich //
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Selbstportait, 2012
Verschiedene malerische Annäherungen an Körper: Mein Gesicht im Spiegel erforschen. Den subjektiven Blick, der sich nach unten auf meinen Körper richtet, zeigen. Oder weg vom Subjekt und einen Körper zu einem Objekt, zu einer malerischen Skulptur werden lassen.
3 und 4 aus der Serie Tiermenschen 2012
Die Wahrnehmung von Formen untersuchen / Grenzen von Körperformen ausloten

Raucher, 2012
Meine Werke sind das Gegenteil von einer Schweizer Uhr. Nicht perfekt, nicht vollkommen – wie der Mensch. Reiner Zufall, intuitive Bestandesaufnahmen, nicht die Entscheidung zu treffen richtig oder falsch. Einfach mal zu verlieren. Und wieder neu zu Starten. Meine Arbeiten erzählen vom Auf und Ab des Lebens.
Ich muss nichts verharmlosen was eigentlich real ist, und jeder sehen kann.
Ich zeige bröckelnde Körper mit Falten, Rissen, die fernab von einem idealisierten Menschenbild existieren. Der Mann mit der Zigarette, der seinen Job hasst, die Frau, die keine andere Wahl hat. Das Kind, das alleine spielt, der Held, der jeder braucht. Geld das jeder möchte, aber die wenigsten haben.
Meine Bilder sind ein Spiel zwischen Gut und Böse ein Balanceakt zwischen Reto und meinem alter RemoR.

Kunst
O du schöne Kunst
Was ist Kunst
MERESK ist sowas wie Kunst.
MERESK isst Kunst
MERESK trinkt Kunst
MERESK scheisst Kunst
MERESKALIN im Blut
Manifest
Maniflüssig
Mani Matter
Manisch
Ein wenig Wahnvorstellung am Morgen,
gegen den Abend ein leichter Haluzinationsschauer.
In der Nacht Kunstschnee auf 1000 Meter.
Zwangsjacke wird empfohlen.
Kunst die neue Irrenanstalt
Kunstwahn
Wahnsinn
Sinnlos
Eigentlich sollte dieser Text auf Chinesisch sein
doch wir sprechen kein.
Text
Kontext
Kontextualisiert
Verkontextualisiert
Vertextet

Eingang, 2012,1
Die Bilder von Jan-Hendrik Pelz fügen komplexe Schichtungen von Gefühlen, Gedanken, Wahrnehmungen und Erinnerungen bildlich zusammen, die sich um einen bestimmten bedeutenden Zusammenhang gesammelt haben. Archetypische Elemente, unterschiedlich von ihrer Geschichte und Kultur, prallen auf Zeugnisse der digitalen Jetztzeit. Farbwahl und Komposition bilden eine weitere Einheit, die den erzählerischen Inhalt der Bilder manipuliert. Die Zusammenführung von störenden Elementen und Harmonien, die Inszenierung künstlicher Szenen und deren Fragwürdigkeit lassen das Gefühl einer Spannung, die man mit jener schweren, schwülen und stromgeladenen Luft vor einem Gewitter vergleichen könnte, entstehen.

Boxers
i don't really understand my own practice. i believe it may have something to do with nietzsche, my friend patrick's death, nostalgia for the 60s and 70s, ambition, humour, friends, being a beginner at everything, failing, learning, naive utopianism, the failure of the rational and the things i write in my diary.'

Veli & Amos, 2012
VELI & AMOS arbeiten mit Malerei, Installation und Video. Ihre Werke sind vielschichtige, poetische Huldigungen, gespickt mit Querverweisen. Sie jonglieren mit Worten und Begriffen und sind in ihrem unverwechselbaren Stil romantisch, verspielt und politisch zugleich. Grenzen sind ein zentrales Thema im Werk der beiden Künstler. Wie lassen sich bestehende Barrieren überschreiten, Be- und Einschränkungen hinterfragen? Und wie reagieren Betrachter auf solche Interventionen? Mit Witz und (Selbst-)Ironie zitieren Veli & Amos die Realität der Street Art und transformieren deren Sprache und Stilelemente in den Kunstkontext.